Als Bewerbungsfotograf bin ich der Meinung, man sollte Menschen auch für Bewerbungsfotos sehr individuell und persönlich fotografieren. Warum? Jede Person und jedes Berufsfeld hat doch sehr unterschiedliche Eigenschaften, die es zu berücksichtigen gilt.
Manchmal ist es ein schmaler Grad, auf dem man sich mit Outfit und Bild bewegt. Ein lockerer beruflicher Look sollte trotzdem professionell und selbstbewusst wirken. Zumindest, wenn man beruflich langfristig etwas erreichen will. Ich habe das bei Mark Zuckerberg lange beobachtet und fand es sehr interessant und spannend, wie er sich selbst inszeniert. Dabei habe ich festgestellt, dass es bei Ihm eine sehr wohl überlegte Inszenierung seines Auftretens im Aussenbereich ist. Recht locker, aber doch immer auch professionell dabei wirkend.
Bei IT-Berufen geht es meist etwas lockerer und kreativer zu. Das zeigt sich dann auch im beruflichen Outfit. Bei Bewerbungsfotos kann und sollte man das auch berücksichtigen. Das bedeutet jetzt im Umkehrschluss nicht, dass man in einem verwahrlosten Look ein unscharfes Bild mit einem Cocktail in der Hand zum börsenorientierten Unternehmen schicken sollte.
Bei Bewerbungsfotos ist beim Tragen von Schmuck und Ketten tendenziell eher Zurückhaltung gefragt. Außer natürlich es handelt sich um einen Beruf in den Branchen Mode, Design und Kosmetik oder auch bei künstlerischen Berufen. Bei den meisten anderen Berufsfeldern sollte man sich schon überlegen, was man auf dem Bewerbungsfoto trägt. Denn sehr schnell wirken Bilder überladen.
Akzente setzen
Oft ist die Variante ohne die Kette sogar wirkungsvoller. Doch wenn man sich für eine Kette beispielsweise entscheidet, so kann gut ausgewogene Akzente beim Schmuck die Kleidung gut ergänzen. Zum Beispiel bei einem weiteren Auschnitt, kann die Kette die größere Fläche etwas füllen. Trotzdem aber eher keine ganz dicke Kette verwenden. Das kann sonst zum totalen „Eyecatcher“ werden, sodass der Blick nur noch auf die Kette fällt statt auf das Gesicht der Bewerberin. Man sollte sich auch immer ungefähr den Bildausschnitt eines Bewerbungsbilds vorstellen, um einschätzen zu können, wie der Schmuck oder Accessoires wirken. Wenn man vor dem Spiegel steht, sieht man meist viel mehr Körper als beim Bildausschnitt eines Bewerbungsfotos.
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Moderne Bewerbungsfotos sollten einen positiven interessanten Eindruck hinterlassen. Nicht übertrieben, sondern auf natürliche und authentische Weise. Wenn das gelingt, hat man einen guten Opener in seiner Bewerbung und tritt dem Personalentscheider auf Augenhöhe gegenüber. Ein Bild prägt sich einem immer sehr gut ein, darum sollte man hier gut überlegen, welches man für die Bewerbung einsetzt. Bzw. wie man sich mit seinen Bildern positioniert in beruflichen Netzwerken wie Xing oder LinkIn und natürlich im Bewerbungsschreiben.
Bilder strategisch positionieren
Wer hier sogar strategisch vorgeht und sich auf dem Bewerbungsfoto und auf beruflichen Profilbildern von verschiedenen Seiten zeigt, kann ein größeres Spektrum der eigenen Person darstellen. Bei manchen Berufen, bei denen die Persönlichkeit zusätzlich noch eine größere Rolle spielt, wie zum Beispiel Vertriebsleute, Kommunikationsfachleute, Personaler, Projektmanager, sollte man diese Faktoren in jedem Falle beachten.
In unserem Studio in Stuttgart beraten wir Sie hierzu gerne ausführlich bei Ihrem Shooting.
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Jeder Termin für Bewerbungsfotos läuft ein wenig anders ab, da jeder Bewerber unterschiedliche Präferenzen hat. Doch meist beginnt es mit dem Telefonat vorab, sodass ich schon am Telefon die Zielsetzung des Shootings erfahre und dabei nebenbei der Interessent mich als Fotograf schon kennen lernt. Dann vereinbaren wir einen Termin für das Shooting, bei dem die Person in ruhiger konzentrierter Atmosphäre aufnehmen kann. Zu Beginn des Shootings sondiere ich oft vorab die Kleidung, die optimal für den jeweiligen Bildstil gut passt und spreche Empfehlungen aus.
Auch ein Kleidungswechsel ist möglich
Im Grunde reicht eine gute passende Kleidungskombination, dann kann man schon sehr viele gute Bilder aufnehmen. Manchmal ist es jedoch angebracht, eine kleine Auswahl mitzubringen, jedoch nicht den gesamten Kleiderschrank, da dies sonst zu viel Zeit in Anspruch nimmt. Im nächsten Schritt bespreche ich die Bildstilistik und Ausdrucksformen und wir starten locker mit den ersten Aufnahmen. Zwischendurch analysieren wir eventuell erste Bilder, sodass man einen Abgleich hat. Eventuell wechseln wir die Kleidung zwischendurch für einen anderen Look. Im Anschluss an das Shooting gehen wir noch in die Analyse des Bildmaterials, sodass der Bewerber professionelles Feedback für seine Bewerbungsfotos hat. Die gesamte Anzahl der Fotos wird dann per email als Proof versandt, sodass Sie in Ruhe zuhause Ihre Favoritenbilder auswählen können.
Vorbereitung
Bitte bereiten Sie sich möglichst gut auf das Shooting vor, indem Sie sich schon zuhause am Spiegel Gedanken über Ihre gewünschte Kleidung machen. Stellen Sie sich vor den Spiegel und stellen sich einen typischen Ausschnitt für Bewerbungsfotos vor. So können Sie einschätzen, wie Ihre Kleidung nachher auf einem Bild wirken wird. Sie sollten Ihre Kleidung in bestem Zustand mitbringen, das heißt konkret am besten gebügelt. Ein stabiler Hemd- und Blusenkragen ist immer von Vorteil. Sie können sich auch überlegen, ob Ihr Haarschnitt / -länge noch gut passt für das Bild. Eventuell lohnt sich noch ein kurzer Besuch beim Friseur vorab. Wir haben übrigens einen sehr netten Friseur – Jens Brosch – direkt bei uns um die Ecke, der auch schon sehr früh morgens Haarschnitte anbietet.
Oft eine Hauptfrage beim Bewerbungsfoto-Shooting: Soll ich die Zähne zeigen beim Lächeln oder eher nicht ? Diese Frage wird mir oft gestellt zu Beginn eines Termins. Oder wie stark sollte mein Lächeln sein ? Die pauschale Antwort auf diese Frage gibt es nicht. Denn es hängt immer von der jeweiligen Person und derer Physiognomie ab. Darüber hinaus spielt auch der angestrebte Beruf oder die Jobposition noch eine wesentlich Rolle. Grundsätzlich sollte das Lächeln natürlich und der Person entsprechend authentisch wirken.
Das aparte Lächeln
Manchmal reicht ein minimales Lächeln schon aus auf dem Bewerbungsfoto. Wenn die / der BewerberIn sich damit besser indentifiziert, so ist das sicherlich vorteilhafter wie ein erzwungenes Lächeln. Der Körper reagiert meist sehr schnell, wenn man etwas Unnatürliches oder Gekünsteltes erzwingt. Das kann dann zum Beispiel sein, dass man öfter blinselt als man es sonst tut. Ein apartes smartes Lächeln ist daher eine starke Waffe, denn es signalisiert oft gleichzeitig auch Gelassenheit und Offenheit.
Die lieben Zähne
Viele Menschen fühlen sich mit Ihren Zähnen nicht so wohl und zeigen sie aus diesem Grunde auch nicht gerne auf Bewerbungsfotos. Das ist verständlich und sollte auch nicht erzwungen werden. Dennoch halte ich bei meinen Shootings auch immer Möglichkeiten und Ideen bereit, bei den man vielleicht doch auf gute Art und Weise die Zähne zeigen kann, ohne dass es ungünstig wirkt. So mancher Kandidat war dabei schon sehr positiv überrascht.
Wolfgang Sperl – Bewerbungsfoto Stuttgart –
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